Bundesagentur will tausende Stellen streichen

Die Bundesagentur für Arbeit will nach einem Magazinbericht tausende Stellen streichen. So würden die Entwicklung am Arbeitsmarkt sowie die Erfolge der agentureigenen Reformen es erlauben, rund 5300 Stellen zu streichen.

Berlin. Die Bundesagentur für Arbeit will nach einem Magazinbericht tausende Stellen streichen. Der "Spiegel" berichtete am Samstag vorab unter Berufung auf eine interne Vorlage für den Verwaltungsrat der Behörde, die Zahl der Planstellen für das beitragsfinanzierte so genannte Arbeitslosengeld I solle bis zum Jahr 2012 von derzeit gut 44.500 auf knapp 41.000 sinken. Würde die Zahl der Vermittler und Sachbearbeiter im selben Ausmaß zurückgeführt, in dem die Erwerbslosigkeit zurückgeht, könnte die Behörde die Zahl ihrer Jobs sogar noch stärker abbauen. So würden es die Entwicklung am Arbeitsmarkt sowie die Erfolge der agentureigenen Reformen dem Papier zufolge eigentlich erlauben, rund 5300 Stellen zu streichen.

Stattdessen wolle die Behörde ihre Personalausstattung in zahlreichen Einsatzfeldern verbessern, berichtete das Magazin weiter. Zum Beispiel solle der Anteil befristeter Jobs von derzeit gut 13 Prozent auf zehn Prozent zurückgeführt werden. Zugleich wolle die Behörde rund 400 zusätzliche Berufsberater und Vermittler für die geplante Ausbildungsoffensive und knapp 180 Mitarbeiter für die Verbesserung ihres Arbeitgeberservices einstellen.