Wilhelmsburg: Obduktionsergebnis

Tod im Freibad Polizei vor Rätsel

Der 41-Jährige war am Sonntag nach einem nächtlichen Freibadbesuch tot aufgefunden worden. Mord schließt die Polizei aus. Doch was in jener Nacht wirklich geschah, bleibt weiter im Dunkeln.

Hamburg. Der in einem Freibad in Hamburg-Wilhelmsburg tot aufgefundener 41 Jahre alte Hans-Heinrich P. gibt der Polizei Rätsel auf. Der Bademeister fand den toten Mann am Sonntag mit einer Unterhose bekleidet und mit Handtüchern sowie mit seiner Jacke bedeckt, teilte die Polizei am Montag mit. Am Fundort seiner Leiche fand die Polizei überdies einen Damenohrring in Kreolenform. Ein Tötungsdelikt liegt nach Erkenntnissen der Mordkommission nicht vor.

Die Obduktion ergab, dass er offenbar an einem Schwächeanfall starb. Nach Angaben der Polizei ist der Mann mit noch unbekannten Begleitern in der Nacht zu Sonntag in das Bad eingedrungen. In der gleichen Nacht brachen Unbekannte in seine Wohnung ein, seine Mutter konnte sie aber vertreiben.

Hans-Heinrich P. wurde zuletzt lebend am 30. Juni um 23 Uhr von seiner Mutter gesehen. Zu diesem Zeitpunkt war er angetrunken und wollte ein Straßenfest in Wilhelmsburg besuchen. Der 41-Jährige hatte dunkelblonde Haare und trug zuletzt eine dicke, beigefarbene Daunenjacke und eine schwarze Jeanshose.

Um den Fall aufklären zu können, sucht die Polizei die Begleiter des Toten und die Frau, der der Ohrring gehört. Wer den Behörden mit Informationen weiterhelfen kann, meldet sich bitte unter der Rufnummer 4286-56789.