Flugverkehr: Vor dem Start

Boeing fällt auf die Nase

Die Passagiere der chinesischen Fluggesellschaft kamen mit dem Schrecken davon. Als das Bugrad eingezogen wurde, setze sich die Maschine in Bewegung – bloß in die falsche Richtung.

Peking. Eine Boeing der chinesischen Fluggesellschaft Air China ist vor dem Start in Peking plötzlich auf die Nase gefallen, weil das Bugrad eingezogen wurde. Die 168 Passagiere kamen mit dem Schrecken davon. Doch wurden vier der 16 Besatzungsmitglieder verletzt, wie die Zeitung "Xinjingbao" am Montag berichtete. Ein Crewmitglied erlitt eine Muskelverletzung am Rücken, da der Mann nicht angeschnallt vom Sitz stürzte. Die anderen hätten sich nur leicht verletzt.

Die Maschine vom Typ 767-200 rollte am Sonntagnachmittag auf dem Pekinger Flughafen aus der Parkposition, als das Unglück passierte. Warum das Bugrad unversehens in den Rumpf einklappte und das Flugzeug auf die Spitze kippen ließ, war zunächst unklar. Eine Untersuchung der Boeing wurde eingeleitet. Die Passagiere, die nach Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegen wollten, konnten sich viereinhalb Stunden später mit einer Ersatzmaschine auf die Reise machen.