EU-Gipfel: Regierungschefs machen den Weg frei

Malta und Zypern bekommen den Euro

Damit haben vom 1. Januar 2008 an dann 15 der 27 EU-Staaten die Gemeinschaftswährung. Als erstes neues EU-Land hatte Slowenien zum Jahreswechsel den Euro eingeführt. In Malta ersetzt der Euro die Lira, in Zypern das Pfund.

Brüssel. Auf der Mittelmeerinsel Malta und im Südteil Zyperns ist ab dem 1. Januar 2008 der Euro die offizielle Währung. Die europäischen Staats- und Regierungschefs machten in Brüssel den Weg für den Beitritt der beiden EU-Neulinge zur Eurozone frei, wie der deutsche EU-Vorsitz bestätigte. Mit Malta und Zypern haben dann 15 der 27 EU-Staaten die Gemeinschaftswährung. Als erstes neues EU-Land hatte Slowenien zum Jahreswechsel den Euro eingeführt. In Malta ersetzt der Euro die Lira, in Zypern das Pfund.

Nach Ansicht der Staats- und Regierungschefs erfüllen Zypern und Malta die Kriterien zur Euro-Einführung. Dazu zählen unter anderem Obergrenzen für das Haushaltsdefizit und niedrige Inflationsraten. Gegen Malta hatten die europäischen Finanzminister erst vor gut zwei Wochen ein Defizitverfahren eingestellt, zeitgleich mit Deutschland. Den Gipfelbeschluss müssen die EU-Finanzminister am 10. Juli noch einmal bestätigen. Dies gilt aber als reine Formsache.