Verkehr: Der ADAC warnt:

Im Norden erhöhte Staugefahr zu Pfingsten

Die größten Probleme gibt es der Prognose zufolge an Baustellen auf der A1 zwischen Bremen und Lübeck. Der ADAC empfiehlt Ostseeurlaubern, auf die A7 auszuweichen.

Hamburg. Die gute Nachricht zuerst: Alle vier Röhren des Elbtunnels im Zuge der A7 (Hannover-Flensburg) sollen frei sein, eine Baustelle vor der südlichen Einfahrt wird rechtzeitig aufgehoben. "Am Freitag zwischen 13 und 14 Uhr geht der große Pfingstverkehr los", prognostizierte der Hamburger ADAC-Sprecher Matthias Schmitting am Donnerstag.

Staugefährdet seien vor allem die "klassischen Nord-Süd-Strecken". Wer die Ostseeküste zwischen Lübeck und Kiel zum Reiseziel habe, solle lieber die A7 als die A1 wählen, riet Schmitting.

Viel hängt nach Einschätzung des Experten vom Wetter und der Zahl der Tagesausflügler ab. Ein Stau von 10 bis 15 Kilometern Länge muss auf jeden Fall auf der A1 bei Moorfleet eingeplant werden, dort wird gebaut. Weiter südlich am Maschener Kreuz kann es ebenfalls eng werden.

Probleme erwartet der ADAC je nach Verkehrsaufkommen auch am Übergang von der A1 auf die A20 (Lübeck-Wismar) und möglicherweise auf der A24 (Hamburg-Berlin). Auf der Strecke Hamburg-Flensburg könne dagegen abschnittsweise der Standstreifen freigegeben werden um einen besseren Verkehrsfluss zu gewährleisten.