Eine Million Besucher beim 818. Hamburger Hafengeburtstag

Trotz meist schlechten Wetters haben eine Million Menschen den 818. Hamburger Hafengeburtstag gefeiert. Ungeachtet des Regenwetters am Freitag und Samstag sei das weltgrößte Hafenfest sehr zufrieden stellend verlaufen, teilte die Hamburger Messe als Veranstalter am Sonntag mit.

Als Publikumsmagneten erwiesen sich in diesem Jahr einige der weltgrößten Windjammer, die an den Landungsbrücken vor Anker lagen. Außerdem wurden Hafenschlepper durch besondere Fahrmanöver "zum Tanzen" gebracht und historische Flugzeuge überflogen im Tiefflug das Hafenbecken.

Nachdem am Freitag 250 000 und am Samstag 400 000 Besucher gekommen waren, sorgte das bessere Wetter am Sonntag dafür, dass durch schätzungsweise 350 000 Hafenfans die Besucherzahl von einer Million Menschen erreicht wurde. "Wir sind sehr zufrieden, es hat keine größeren Zwischenfälle gegeben", sagte Ines Helbig von der Hamburger Messe.

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, historische Schiffe, Windjammer und Marineschiffe an Bord näher kennen zu lernen. Mehr als 300 Schiffe lagen zu den Feierlichkeiten im Hamburger Hafen vor Anker. Das Volksfest endet traditionell mit der Auslaufparade hunderter Schiffe am Sonntagnachmittag.

Der Hamburger Hafengeburtstag ist mittlerweile zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor für die Hansestadt geworden. Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) sagte am Freitag bei der Eröffnung, dass allein die Zahl 818 die große Tradition des Hamburger Hafens unterstreiche. In einer globalisierten Welt sei er nicht nur Tor zur Welt, sondern auch zum Welthandel.

Der Hafengeburtstag wird seit 30 Jahren in großem Stil gefeiert. Im vergangenen Jahr kamen 1,5 Millionen Menschen.