Radsport:

Basso gibt Verwicklung in Dopingaffäre zu

Der Giro d'Italia-Sieger von 2006 kündigte am Montag außerdem an, bei der Aufklärung des Dopingskandals um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes mitarbeiten zu wollen.

Rom. Ivan Basso hat seine Verwicklung in den spanischen Dopingskandal gestanden. Der Giro d'Italia-Sieger von 2006 kündigte am Montag außerdem an, bei der Aufklärung des Dopingskandals um den spanischen Arzt Eufemiano Fuentes mitarbeiten zu wollen. "Ivan Basso hat seine Verantwortung in der Operation Puerto in vollem Umfang zugegeben und uns seine volle Kooperationsbereitschaft zugesichert", teilte dazu das Nationale Olympische Komitee Italiens (CONI) am Montagnachmittag mit.

Der 29 Jahre alte Radprofi hatte den Chef der CONI-Antidoping-Kommission, Ettore Torri, am Montag von sich aus um ein zweites Treffen gebeten. Basso hatte am vergangenen Mittwoch erstmals in Rom aussagen müssen und war dort offenbar mit einer erdrückenden Beweislage konfrontiert worden.

Beobachter gehen davon aus, dass sich Basso durch seine Aussage und seine Kooperations-Bereitschaft eine Strafmilderung erhofft. Von der Sportjustiz droht Basso eine Dopingsperre von zwei Jahren. In einem anstehenden Zivilrechtsverfahren droht Basso sogar eine Haftstrafe.

( dpa )