El-Kaida-Anführer im Irak soll bei Gefecht getötet worden sein

Der Anführer der El-Kaida-Terroristen im Irak, Abu Ajub al-Masri, soll bei einem Gefecht zwischen rivalisierenden sunnitischen Extremistengruppen in Tadschi nördlich von Bagdad getötet worden sein.

General Abdul Karim Challaf, der Direktor des nationalen Kommandozentrums im Bagdader Innenministerium, sagte am Dienstag im irakischen Staatsfernsehen: "Es gibt Geheimdienstinformationen, wonach Abu Ajub al-Masri bei Gefechten zwischen bewaffneten Gruppen getötet wurde". Die Leiche sei aber noch nicht gefunden und identifiziert worden. Weder die irakischen Sicherheitskräfte noch die US-Truppen seien an dem Gefecht beteiligt gewesen, hieß es.

Al-Masri soll nach dem Tod des Jordaniers Abu Mussab al-Sarkawi, der bei einem US-Luftangriff im vergangenen Juni getötet worden war, Anführer der Terrorgruppe im Irak geworden sein. Der Ägypter soll noch einen zweiten so genannten Kampfnamen tragen: Abu Hamsa al- Mudschahir. In den vergangenen Monaten waren wiederholt Kämpfe zwischen den zum Teil aus anderen islamischen Ländern stammenden El- Kaida-Terroristen und irakischen Widerstandsgruppen gemeldet worden. Im Irak sind viele Menschen der Meinung, Abu Ajub al-Masri sei eine "Erfindung" der US-Armee.