Drama im Hamburger Hafen:

Rollstuhlfahrerin ertrinkt

Jede Hilfe kam zu spät: In der Nähe des Museumsschiffes „Cap San Diego“ ist am Donnerstag eine Rollstuhlfahrerin in die Elbe gestürzt und ertrunken.

Hamburg. Der Ehemann sprang noch hinterher und versuchte seine Frau zu retten vergeblich. Die Feuerwehr zog den Mann 300 Meter von der Unglücksstelle entfernt aus dem Wasser. Taucher konnten seine Frau nur noch tot aus dem Hafenbecken bergen.

Ersten Erkenntnissen zufolge saß das ältere Ehepaar an einem Anleger, als sich die Bremsen an dem Rollstuhl der Frau lösten und sie in das zwölf Meter tiefe Wasser stürzte. Die Frau hatte offenbar keine Chance, sich selbst zu retten, weil sie aufgrund ihrer Parkinson-Krankheit an den Rollstuhl festgebunden war. Ihr Mann wurde nach dem tragischen Unfall in ein Krankenhaus gebracht.