Unwetter: Nationalgarde im Einsatz

Verheerende Stürme an US-Ostküste - fünf Tote

Ein Mann wurde von Bauholz erschlagen. In Texas verwüstete der Sturm zahlreiche Häuser und warf Lastwagen um. Mindestens 300 Flüge wurden gestrichen.

New York. Bei schweren Stürmen im Osten der USA sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Ein Mann wurde von herabfallendem Bauholz erschlagen, vier weitere Personen starben bei Verkehrsunfällen, wie die Polizei am Wochenende mitteilte. In Texas wurden zahlreiche Häuser zerstört und ein Dutzend Lastwagen vom Wind umgeworfen. In New York wurden nach Angaben der Flughafenbehörde am Sonntag mindestens 300 Flüge gestrichen, nachdem sich das Sturmgebiet an der Ostküste entlang Richtung Norden bewegt hatte.

Die heftigen Regenfälle und Stürme erstreckten sich von Florida bis hoch nach New England. Von Virginia bis nach Long Island in New York rechneten Meteorologen mit schweren Überschwemmungen. Die Nationalgarde bereitete sich auf die mögliche Evakuierung von Teilen der Insel vor. Im Norden von New York erwartete der Wetterdienst zum Wochenbeginn bis zu 50 Zentimeter Schnee. In Kansas waren zuvor örtlich bis zu 30 Zentimeter gefallen, einige Schulen und Geschäfte blieben am Freitag geschlossen. Für South Carolina und Mississippi gab der Wetterdienst Tornado-Warnungen heraus.