HSV Handball: Rückspiel heute 17 Uhr

Schwalb-Team erreicht Europacup-Finale: 35:28 gegen Sarajevo

Dank einer großartigen kämpferischen Leistung hat Handball-Bundesligist HSV Hamburg erstmals in seiner Vereinsgeschichte ein Europapokalfinale erreicht. Die Hanseaten bezwangen am Samstag vor offiziell 6545 Zuschauern in der Color Line Arena im Halbfinale des Cups der Pokalsieger den bosnischen Meister RK Bosna Sarajevo mit 35:28 (18:16) und machten die 18:20-Hinspiel- Niederlage wett.

Dank einer großartigen kämpferischen Leistung hat Handball-Bundesligist HSV Hamburg erstmals in seiner Vereinsgeschichte ein Europapokalfinale erreicht. Die Hanseaten bezwangen am Samstag vor offiziell 6545 Zuschauern in der Color Line Arena im Halbfinale des Cups der Pokalsieger den bosnischen Meister RK Bosna Sarajevo mit 35:28 (18:16) und machten die 18:20-Hinspiel- Niederlage wett. "Das war eine tolle Mannschaft, die wir heute besiegt haben. Nach den Schwierigkeiten in der Vorbereitung war das eine große Leistung", sagte HSV-Trainer Martin Schwalb.

Pascal Hens (7), Kyung-Shin Yoon und Stefan Schröder (je 6) waren die erfolgreichsten Werfer beim Gastgeber. "Das Finale ist gut und schön. Nun will ich aber auch den Pokal in den Händen halten", meinte Rechtsaußen Schröder, der trotz einer Beckenprellung eine starkes Spiel ablieferte. Im Finale treffen die Hamburger auf den Sieger der Paarung RK Zagreb gegen Ademar Leon/Spanien. Das Hinspiel haben die Kroaten daheim mit 26:20 gewonnen. Das Rückspiel findet am heutigen Sonntag (17 Uhr) statt.

Auf dem neuen Parkett der Color Line Arena taten sich die Hausherren, die ihre beiden angeschlagenen Weltmeister Pascal Hens und Torsten Jansen einsetzen konnten, gegen die kompakten Bosnier überaus schwer. In der ersten Halbzeit fanden die Gäste auf beinahe jede HSV-Führung die passende Antwort, so dass nach 30 Minuten der Zwei-Tore-Rückstand aus dem Rückspiel geradeso egalisiert wurde.

Auch nach dem Wechsel konnten sich die Hamburger lange nicht vorentscheidend absetzen. In den letzten zehn Minuten aber legte das Team von Trainer Martin Schwalb noch einmal zu - auch dank des sich bravourös steigernden Torhüters Per Sandström.