Unfall auf der A 1 bei Rade

LkW fährt auf Stauende auf - Ein Toter

Tödlicher Auffahrunfall auf der A 1 bei Rade: Am Montagmorgen fuhr ein 23-Jähriger aus dem Kreis Coesfeld mit seinem Sattelzug in Richtung Hamburg. Gegen 7.10 Uhr raste der Mann zwischen der Anschlussstelle Rade und dem Buchholzer Dreieck auf ein Stauende. Er schob dabei fünf Fahrzeuge aufeinander.

Rade. Der 23-jährige erlitt tödliche Verletzungen, die sechs Insassen der anderen beteiligten Fahrzeuge wurden leicht verletzt.

Der 23-jährige fuhr mit einem Lkw und Anhänger auf dem rechten Fahrstreifen der Autobahn 1 in Richtung Hamburg. Durch starkes Verkehrsaufkommen hatte sich zu dieser Zeit zwischen der Anschlussstelle Rade und dem Buchholzer Dreieck ein Rückstau gebildet. Der 23-jährige übersah aus ungeklärter Ursache das Stauende und fuhr auf.

Dadurch wurden zwei Klein-Lkw und drei Pkw, die auf dem rechten Fahrstreifen standen, aufeinandergeschoben und nach links in die Mittelschutzplanke gedrückt. Ein Aluprofil, welches über die Ladefläche des am Stauende stehenden Klein-Lkw hinausragte bohrte sich durch die Frontscheibe des Führerhauses des auffahrenden Lkw und traf den Lkw-Fahrer am Brustkorb. Er verstarb noch an der Unfallstelle aufgrund der schweren Verletzungen. Die Ladung auf dem Klein-Lkw war ordnungsgemäß gesichert und auch vorschriftgemäß mit einem roten Warnwimpel gekennzeichnet.

Die sechs Insassen der fünf aufeinandergeschobenen beteiligten Fahrzeuge wurden leicht. Der Sachschaden wird auf etwa 70.000 Euro geschätzt. Die Autobahn 1 musste in Fahrtrichtung Hamburg für die Dauer von mehreren Stunden für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen voll gesperrt werden. Erst gegen 14 Uhr wurde die gesamte Fahrbahn in Richtung Hamburg wieder freigegeben. Durch die Sperrung kam es in Richtung Hamburg zu 10 Kilometer Stau. Auf den Umleitungsstrecken in der direkten Umgebung kam es ebenfalls zu erheblichen Behinderungen.