Winterchaos: Viele Straßen und Autobahnen gesperrt

Zwei Tote bei Schneeunfällen

Auch in der Nacht zum Donnerstag haben Schnee und Eis zu Unfällen und Verkehrsbehinderungen in Teilen Deutschlands geführt.

In vielen Bundesländern wurden Straßen und Autobahnen gesperrt. Autofahrer wurden mit Getränken und Benzin versorgt. In Bayern, Baden- Württemberg und Teilen Thüringens war der Bahnverkehr stark eingeschränkt. In Sachsen war der Flugverkehr beeinträchtigt.

In Schleswig-Holstein wurden bei Unfällen auf der A 1 ein Mensch getötet und zwei weitere leicht verletzt. Zwischen den Anschlussstellen Lübeck-Moisling und Lübeck-Zentrum war ein Lastwagen ins Schleudern geraten und in die Mittelleitplanke geprallt; der Fahrer wurde getötet.

Auf der A 7 in Richtung Göttingen kam bei Seesen ein Mann ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt. Ein Kleinlaster war auf eisglatter Straße von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer verunglückte dabei tödlich.

Bei einem weiteren Unfall auf der A 1 nahe des Autobahnkreuzes Lübeck durchbrach ein Lastwagen ebenfalls die Mittelleitplanke. Ein Lkw und ein Auto fuhren in die Unfallstelle, beide Fahrer wurden leicht verletzt.

Laut Hamburger Feuerwehr ist auf den teils spiegelglatten Gehwegen Vorsicht geboten. "Am Donnerstagmorgen sind bereits einige Menschen ausgerutscht und haben sich leicht verletzt", berichtete ein Feuerwehr-Sprecher. Bei den wenigen Verkehrsunfällen blieb es überwiegend bei Blechschäden. Insgesamt wurden bis 6 Uhr rund acht Leichtverletzte gezählt.

Die Hamburger Stadtreinigung war am Mittwochabend von 18.30 Uhr bis 2 Uhr mit 65 Streufahrzeugen im Einsatz. "Seitdem machen wir nur noch Kontrollfahrten und rücken zu Einzeleinsätzen aus", sagte ein Sprecher der Stadtreinigung. Autofahrer sollten trotzdem weiterhin vorsichtig fahren. "Es ist schließlich Winter."