Lufthansa streicht Flüge wegen Orkan

Angesichts des Orkantiefs "Kyrill" hat die Deutsche Lufthansa am Donnerstag erste Flüge gestrichen. Zunächst seien 14 Verbindungen innerhalb Deutschlands und Europas vom Flugplan genommen worden, im Laufe des Tages sei aber mit weiteren Streichungen zu rechnen, sagte Lufthansa-Sprecher Thomas Jachnow in Frankfurt. Die Langstrecke soll dagegen planmäßig bedient werden.

Die Lufthansa empfahl ihren Gästen, kostenlos auf einen anderen Tag umzubuchen. Auch Stornierungen sind kostenlos möglich. Außerdem können innerdeutsche Tickets bei der Bahn gegen einen Zugfahrschein umgetauscht werden. Wer trotzdem fliegen wolle, solle sich möglichst im Internet unter www.lufthansa.com über Verspätungen informieren, sagte der Sprecher.

Bei starken Seitenwinden und Böen müssen die Flugzeuge einen größeren Abstand einhalten, so dass sich die Kapazität der Flughäfen verringert. In Deutschland arbeitet vor allem der Frankfurter Flughafen am Rande seiner Kapazität. Neben Frankfurt seien aber auch weitere Städte wie Hannover und Düsseldorf betroffen.

Die Deutsche Flugsicherung erklärte, sie rechne mit Verspätungen, nicht aber mit einer generellen Einstellung des Flugverkehrs. Es gebe kein Sicherheitsproblem. Wer fliege, müsse sich wegen des Sturms keine Gedanken machen, sagte eine Sprecherin dem Fernsehsender N24.