Mindestens 15 Tote bei Bombenanschlag im Süden Sri Lankas

Colombo. Bei der Explosion einer Bombe in einem Bus im Süden Sri Lankas sind nach Polizeiangaben am Samstag mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 40 weitere Menschen wurden verletzt in Krankenhäuser eingeliefert. Die Explosion wurde möglicherweise von einer Selbstmordattentäterin ausgelöst, wie ein Polizeisprecher erklärte. Der Anschlag ereignete sich in Meetiyagoda, 95 Kilometer südlich der Hauptstadt Colombo. Erst am Freitag waren bei einem ähnlichen Anschlag nordöstlich von Colombo sechs Menschen getötet worden.

Sri Lanka ist trotz eines unter norwegischer Vermittlung geschlossenen Waffenstillstands aus dem Jahr 2002 nicht zur Ruhe gekommen. Tamilische Rebellen kämpfen weiterhin für einen eigenen Staat im Norden der Inselrepublik. Dem Konflikt sind schon etwa 65.000 Menschen zum Opfer gefallen.