Erste Internationale Bauausstellung in Hamburg 2013

Die erste Internationale Bauausstellung (IBA) in Hamburg im Jahr 2013 nimmt jetzt auch in Form eines Logos Gestalt an. Ein springender Mensch verkörpere die Mission der IBA, den städtebaulichen Sprung über die Elbe, sagte der amtierende Stadtentwicklungssenator Michael Freytag (CDU) am Donnerstag.

Das neue Logo solle aber auch der Identifikation der Hamburger Bevölkerung mit der Entwicklung der IBA dienen, die in sechs Jahren im Stadtteil Wilhelmsburg stattfinden soll. Das Quartier südlich der Elbe zeichnet sich durch einen hohen Ausländeranteil und eher einkommensschwache Bewohner aus.

Zusammen mit der Internationalen Gartenschau - ebenfalls im Jahr 2013 in Wilhelmsburg - gelte die IBA als "der wichtigster Meilenstein der Hamburger Stadtentwicklung südlich der Elbe", betonte Freytag. Das Projekt sei im Rahmen des Leitbildes des Senats "Metropole Hamburg - Wachsende Stadt" zu sehen und werde mit einem Sonderinvestitionsprogramm von 100 Millionen Euro unterstützt.

Die IBA in Hamburg thematisiert nach den Worten von Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter erstmals das Zukunftsbild einer Metropole im Zeitalter der Globalisierung. Der Schritt über die Elbe enthalte dabei auch eine Botschaft, die weit über Hamburg hinausreiche. "Wir brauchen Städte, die sich nach innen entwickeln und nicht mehr nur über die Fläche nach außen", erklärte Walter. Wichtig sei aber auch die Botschaft, dass gerade die großen Städte "Integrationsleistungen vollbringen müssen".

Bis zur Eröffnung der IBA im Jahr 2013 wird es nach Angaben von IBA-Geschäftsführer Uli Hellweg verschiedene Zwischenpräsentationen geben. So sollen im Herbst 2007 "IBA-würdige" Projekte im Rahmen einer großen Werkausstellung der Öffentlichkeit präsentiert werden. Außerdem soll die Elbinsel Wilhelmsburg Schauplatz und Veranstaltungsort von Kultur- und Kunstevents sein, kündigte er an.