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Endlich mal eine tolle HSV-Nachricht!

Der Presseservice des Clubs verkündet es ganz offiziell: So gibt’s ein „strahlendes Lächeln bei den Fans“ ...

Eigentlich sollte an dieser Stelle ein ganz anderes Thema behandelt werden. Ehrlich! Denn es ist nun wirklich nicht sonderlich originell, sich spöttisch über diese Hamburger Institution zu äußern, die es ohnehin schon großkübelweise aus der ganzen Republik bekommt. Aber, man kann es nicht anders sagen: Die Herren vom Volkspark wollen es offenbar nicht anders. Jedenfalls hat es der hochoffizielle HSV-Presseservice am Dienstag selbst verbreitet. Was? Dass – wir zitieren – „zukünftig für ein strahlendes Lächeln bei vielen HSV-Fans“ gesorgt werde. Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen höchstselbst äußert sich ebenfalls. Denn man könne „unseren Fans einen Mehrwert“ bieten.

Was nun aber zaubert den geschundenen Anhängern des Clubs mit der glorreichen Vergangenheit nun das Strahlen ins Gesicht? Hat Kühne den Verein entschuldet? Fiete Arp seinen Vertrag verlängert? Horst Hrubesch das Scouting übernommen? Nicht so ganz. Die Wahrheit liegt in diesem Fall nicht auf dem Platz, sondern im Mund. Denn der HSV hat seine Partnerschaft mit einer Zahnarztpraxis am Flughafen verkündet. Au Backe.

Während diese Zeilen bisher absolut Fake-News-frei waren, ist die folgende Nachricht bisher noch unbestätigt. Gerüchteweise will Trainer Bernd Hollerbach das Kurztrainingslager in Treudelberg für einen Ausflug in den Wildpark Schwarze Berge nutzen. Dort sollen die Spieler endlich das üben, was der Coach seit Wochen vor jedem Spiel fordert, bisher aber partout nicht ge­lingen will: Sie sollen den Bock umstoßen. Anschließend geht es weiter in die Seilerei – um den Knoten platzen zu lassen ...