Hamburg

Kampfflieger schützen Hamburgs OSZE-Konferenz

13.200 Polizisten sichern die Außenminister-Tagung. Große Karte zeigt geplante Sperrungen

Hamburg. Es ist einer der größten Polizeieinsätze in Hamburgs Geschichte: Bei der Tagung von rund 50 OSZE-Außenministern, unter ihnen US-Außenminister John Kerry und sein russischer Kollege Sergej Lawrow, am 8. und 9. Dezember werden rund 13.200 Polizeibeamte eingesetzt. Bereits gestern begann der Objektschutz rund um das Rathaus und den Konferenzort, die Messehallen.

Um Angriffe aus der Luft zu verhindern, sind Kampfflieger der Bundeswehr in Startbereitschaft. Für die Überwachung der Luftbeschränkungszone mit einem Durchmesser von 55 Kilometern stehen außerdem zehn Hubschrauber zur Verfügung. Auf Elbe, Alster und den Fleeten sind zudem 35 Polizeiboote im Einsatz.

Rund um Messehallen und Rathaus gibt es von Mittwoch bis Freitag Sicherheitszonen, die nur von Konferenz­teilnehmern und berechtigten Personen betreten werden dürfen. Zur Absperrung baut die Polizei eine 6,3 Kilometer lange Gitterlinie auf.

Besonders kritisch ist die Absperrung des Rathauses. Der Weihnachtsmarkt soll frei zugänglich bleiben. Die Sperrzone beginnt nur wenige Meter vor dem Rathausportal.

Bislang wurden fünf Demonstrationen mit jeweils 50 bis 200 Teilnehmern angemeldet. „Wir gehen von einem friedlichen Verlauf aus“, sagte Polizeisprecher Timo Zill.

Seite 11 Bericht mit großer Karte