Studie: Hamburger Journalisten sehen schwarz

Sinkende Auflagen, schlechte Ausbildung und hohe Renditeforderungen - wenn es nach den Hamburger Journalisten geht, steht es schlecht um ihre Zunft. In keiner anderen Metropole blicken die Befragten so pessimistisch in die Zukunft wie in Hamburg, ergab eine am Montag verbreitete Umfrage der Agentur Faktenkontor und der dpa-Tochter news aktuell bei rund 3000 Fach- und Führungskräften (Befragungszeitraum 14.1.-10.2.2008). So sehen zwei von drei Medienschaffenden in der Hansestadt in der Ausgliederung von Redaktionen die größte Gefahr für den Journalismus. Zudem fühlen sich mehr als die Hälfte der Befragten durch schlechte Ausbildung und die Abkehr vom Qualitätsjournalismus bedroht.