Innenbehörde schiebt Islamisten nach Algier ab

Die Hamburger Innenbehörde hat am Mittwoch einen 37 Jahre alten Mann aus Algerien abgeschoben. Von Frankfurt aus sei er nach Algier gebracht worden, teilte die Innenbehörde am Donnerstag mit. Der 37-Jährige hatte nach Erkenntnissen der Behörde Kontakte zur islamistischen Szene in Hamburg. Er habe Straftaten begangen und versucht, seine Identität zu verschleiern. Der Polizei sei er unter insgesamt elf verschiedenen Personalien bekannt gewesen. „Wir werden auch künftig mit aller Konsequenz gegen Islamisten vorgehen“, sagte Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU). „Diese Leute sind Feinde unserer Demokratie.“