SAGA-GWG-Chef kritisiert Preispolitik der Energiekonzerne

Der Vorstandsvorsitzende von Deutschlands größtem kommunalen Wohnungsunternehmen, der Hamburger SAGA GWG, Lutz Basse, hat die Preispolitik der großen Energiekonzerne kritisiert. Die SAGA GWG habe in den vergangenen 15 Jahren den Energieverbrauch für die rund 133 000 konzerneigenen Wohnungen in der Hansestadt um 38 Prozent gesenkt, sagte er bei der Präsentation der Unternehmensbilanz. Gleichwohl müssten sich die Mieter auf höhere Kosten einstellen, was jedoch nicht der SAGA GWG zuzurechnen sei. "Wir haben den Preis bezahlt für jemand anderen, der seine Rendite gesichert hat", sagte er mit Blick auf die Energiekonzerne.