Messerattacke auf ICE-Schaffnerin: 29-Jähriger muss in Psychiatrie

Wegen seiner Messerattacke auf eine Schaffnerin in einem ICE zwischen Hamburg und Hannover hat das Landgericht Lüneburg am Mittwoch die psychiatrische Unterbringung eines 29-Jährigen angeordnet. Die Kammer ging davon aus, dass der Mann zum Tatzeitpunkt Anfang Januar an paranoid-haluzinatorischer Schizophrenie litt. Von der Anklage des versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung sprachen die Richter den Mann wegen Schuldunfähigkeit frei. Die 46 Jahre alte Zugbegleiterin wäre ohne eine Notoperation in Uelzen an dem unvermittelten Stich in den Bauch gestorben. Sie kann ihren Beruf vorerst nicht mehr ausüben.