Kreis Stade will Baggerarbeiten in der Elbe per Gericht stoppen

Der Kreis Stade will Baggerarbeiten an einer sogenannten Schlickfalle in der Elbe auf juristischem Wege stoppen. Spätestens am Mittwoch werde vor dem Oberverwaltungsgericht Hamburg ein Eilantrag gegen die Arbeiten eingereicht, sagte ein Sprecher der Kreisverwaltung am Dienstag. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) lässt derzeit vor Wedel (Kreis Pinneberg) eine zwei Kilometer lange und 300 Meter breite Vertiefung in die Elbe graben, in der sich Sedimente aus dem Fluss sammeln sollen. Kritiker befürchten, dass es sich dabei um einen vorgezogenen Abschnitt der umstrittenen Elbvertiefung handelt.