BUND kritisiert hohen Flächenverbrauch in Hamburg

Die Umweltschutzorganisation BUND hat die Hamburger Siedlungspolitik als eine Kampfansage gegen den Erhalt der biologischen Vielfalt kritisiert. „In der Hansestadt werden jedes Jahr über 300 Hektar für Siedlungszwecke geopfert“, erklärte BUND- Landesgeschäftsführer Manfred Braasch am Dienstag mit Blick auf die derzeitige UN-Naturschutzkonferenz in Bonn. Er forderte den schwarz-grünen Senat auf, eine Obergrenze von 50 Hektar pro Jahr festzulegen und Bebauungspläne zu überprüfen. Nach Auffassung des BUND trägt neben der Land- und Forstwirtschaft die Vernichtung von Lebensräumen auch in Hamburg maßgeblich zum Artensterben bei.