Norderstedt: Neues Zentrum für Medizinforschung

Der US-Konzern Johnson & Johnson hat seine Medizinforschung in Norderstedt ausgebaut. Am Donnerstag wurde das neue Zentrum zur Erforschung und Herstellung chirurgischer Netze in Betrieb genommen. Sie werden zur Behandlung von Leisten- und anderen Weichgewebebrüchen eingesetzt. Die Investition von 1,7 Millionen Euro wurde angesichts der in Norderstedt (Kreis Segeberg)vorhandenen Forschungs- und Entwicklungskompetenz vorgenommen. "Deutschland ist das Land der Techniker und Ingenieure. Daran hat sich nichts geändert", sagte Gary J. Pruden, Präsident des Tochterunternehmens Ethicon Products. Im Johnson & Johnson Worldwide Mesh Technology Center in Norderstedt bündelt das Unternehmen seine weltweiten Kapazitäten zur Produktion chirurgischer Netze. 65 weitere Arbeitsplätze werden eingerichtet. Es sollen mehr als eine halbe Million chirurgischer Netze jährlich hergestellt werden. An dem Standort werden ebenso chirurgisches Nahtmaterial, Nadeln und resorbierbare Implantate produziert.