Verdorbenes Fleisch im Kühlhaus - drei Angeklagte vor Gericht

Nach dem Fund von verdorbenem Fleisch im Kühlhaus eines Hamburger Schlachtbetriebs müssen sich zwei frühere Geschäftsführer der Firma und die Ehefrau eines der Männer seit Donnerstag vor dem Amtsgericht der Hansestadt verantworten. Laut Anklage soll die Firma im Oktober 2006 gut 20 Kilo verdorbenes Roastbeef an ein Restaurant verkauft und weitere 30 Kilo schlechtes Fleisch in Kühlhaus gelagert haben. Der Richter betonte, dass es nicht um einen „Fleisch-Skandal“ gehe, sondern lediglich um Unregelmäßigkeiten. Gegen Strafbefehle der Staatsanwaltschaft hatten die Angeklagten Einspruch eingelegt.