Ungewöhnlicher Mordversuch

Für einen Mordanschlag mit einer Bohrmaschine auf ihren Ex-Mann muss sich eine 42 Jahre alte Frau seit heute vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Laut Anklage hatte sie ihrem schlafenden Opfer einen 35 Zentimeter langen Bohrer ins Ohr gestoßen, um den Mann heimtückisch zu töten. Er überlebte aber schwer verletzt. In einem Brief, den der Richter zum Prozessauftakt verlas, räumte die Frau Tat zwar ein. Mordabsichten stritt sie jedoch ab. Sie sei geistig verwirrt gewesen und habe sich gegen sexuelle Belästigungen wehren wollen, hieß es in dem Brief.