Hamburg will jugendliche Mehrfach-Gewalttäter schneller stoppen

Die Hamburger Justiz will jugendliche Mehrfach-Gewalttäter künftig schneller stoppen. Dazu werden sich Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte zunächst mit etwa 100 Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren besonders beschäftigen. So soll es für die Betroffenen nur noch je einen zuständigen Bearbeiter geben, egal wo und mit wem zusammen sie Straftaten begehen, erläuterte Hamburgs Justizsenator Carsten Lüdemann (CDU) am Donnerstag. Das beschleunige und vereinfache die Verfahren. In Hamburg sind 42 Prozent der Tatverdächtigen bei Gewalttaten Jugendliche. Zehn Prozent der Täter begehen 50 Prozent der Taten.