Hamburg legt als erstes Bundesland eine kaufmännische Bilanz vor

Hamburg hat als erstes Bundesland eine Bilanz nach kaufmännischen Kriterien vorgelegt. „Das ist eine Premiere in der Bundesrepublik Deutschland“, sagte Finanzsenator Michael Freytag am Dienstag in Hamburg. Der Geschäftsbericht, verfasst nach den Regeln der kaufmännischen Buchführung, umfasst eine Kernbilanz und eine Ergebnisrechnung. Im Gegensatz zur bisherigen Kameralistik werden nicht nur Einnahmen und Ausgaben berücksichtigt, sondern auch Risiken und Abschreibungen. Danach weist die Hansestadt für das 2006 einen Jahresfehlbetrag von 561 Millionen Euro aus, für 2007 erwartet die Stadt einen Überschuss in Höhe von 43 Millionen Euro.