Streik in 34 Rewe-, Penny- und real-Supermärkten

Im Tarifstreit des Hamburger Einzelhandels haben am Sonnabendmorgen Beschäftigte von 30 der 150 Rewe- und Penny- Supermärkte sowie von vier real-Märkten die Arbeit niedergelegt. "Die meisten bestreikten Supermärkte werden jedoch notdürftig geöffnet", sagte Verdi-Verhandlungsführer Ulrich Meinecke. Gestritten wird vor allem um die Spät- und Nachtzuschläge. Die Arbeitgeber wollen sie angesichts der freigegebenen Ladenöffnungszeiten zum Teil abschaffen, Verdi lehnt dies ab. Die Gewerkschaft will fünf Prozent mehr Einkommen, die Arbeitgeber haben noch kein Angebot gemacht. Für Montag sind weitere Streiks geplant.