Klinik ordert Raucherpavillons - Ärzte dürfen Ausnahmen machen

Zur Umsetzung des Nichtraucherschutzgesetzes hat das Klinikum Lüneburg drei Raucherpavillons bestellt. Mit den Häuschen soll verhindert werden, dass Personal und Patienten an den Eingängen rauchen, sagte der stellvertretende Verwaltungsdirektor Horst Klöpper am Mittwoch. In den halb offenen und nicht beheizten Glas-Pavillons finden jeweils rund acht Personen auf einer um einen Aschenbecher angeordneten Sitzbank Platz. Manch ein Patient wird aber weiter auf dem Zimmer rauchen können. Wenn das Therapieziel gefährdet ist oder jemand das Krankenhaus nicht verlassen kann, lässt das Gesetz auf Geheiß des Arztes eine Ausnahme zu.