Weitere Kontrollen im Sicherheitsbehälter des AKW Brunsbüttel

In dem abgeschalteten Atomkraftwerk Brunsbüttel haben Experten die Kontrollen im Sicherheitsbehälter fortgesetzt. Sie suchen mögliche Mängel an den Befestigungen der Wasser- und Dampfleitungen. Zuvor waren in der Verankerung von Leitungen des Not- und Nachkühlsystems mehrere zu große Bohrlöcher entdeckt worden. Im Sicherheitsbehälter, der das Reaktordruckgefäß und den sich direkt anschließenden Teil des Kühlmittelkreislaufs umfasst, wurde nach Angaben der Atomaufsicht in Kiel bisher nichts Gravierendes gefunden. Eine Bewertung der Gutachter wird für Mittwoch erwartet. Davon hängt ab, wann der Reaktor wieder ans Netz kann.