Kieler Ministerium verlangt weitere Aufklärung bei Vattenfall

Nach personellen Konsequenzen bei Vattenfall Europe hat Schleswig-Holsteins Sozialministerin Gitta Trauernicht mehr Fakten zur Aufklärung der Pannenserie in norddeutschen Meilern gefordert. „Die Entlassung von Atom-Chef Bruno Thomauske ist eine unternehmerische Entscheidung, der strukturelle Veränderungen folgen müssten“, sagte die SPD-Politikerin. Vattenfall müsse technisches und menschliches Versagen in seinen Kernkraftwerken ausschließen. Dafür sei der Konzern den Beweis noch schuldig. Hintergrund von Thomauskes Ablösung waren Vorfälle in den Anlagen Krümmel und Brunsbüttel. In Schleswig-Holstein hat das Sozialministerium die Atomaufsicht inne.