Organisierte Kriminalität weitet sich im Bereich Wirtschaft aus

Die Organisierte Kriminalität (OK) hat sich in den vergangenen Jahren von klassischen Feldern wie Rauschgifthandel auf den Finanz- und Anlagebetrug ausgeweitet. Das sagte der Leiter des Landeskriminalamtes Hamburg, Reinhard Chedor, am Montag bei einer Feier zum 25-jährigen Jubiläum der Ermittlungsgruppe gegen Organisierte Kriminalität. „OK agiert geschäftsmäßig, möglichst unauffällig, offene Auseinandersetzungen werden vermieden“, sagte Chedor. Dabei profitierten die Täter vom liberalisierten Personen- und Warenverkehr in Europa. Nach Einschätzung des LKA-Chefs gibt es in Hamburg aber keine kriminelle Parallelgesellschaft.