Betrug mit Seniorenwohnungen - Notar sah keine Ungereimtheiten

Im Betrugsprozess vor dem Landgericht Würzburg um den Kauf von Seniorenwohnungen hat der für die Verträge zuständige Notar keine Ungereimtheiten festgestellt. Er habe den Eindruck eines legalen Geschäfts gehabt, sagte der 43-jährige Zeuge aus Hamburg am Mittwoch. Laut Anklage haben ein Bauunternehmer aus Schweinfurt und ein Hamburger Immobilienkaufmann im Jahr 2004 zum Schein einen Kaufvertrag über die Wohnungen abgeschlossen. Damit wollten sie von einer Bank einen Kredit über mehr als zehn Millionen Euro bekommen. Sie sollen das Geschäft aber nur vorgetäuscht haben.