"Stolpersteine" erinnern an verfolgte Künstler des Opernhauses

Zwölf „Stolpersteine“ erinnern seit Montag vor der Hamburgischen Staatsoper an Künstler und Mitarbeiter des Hauses, die während der NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden. „Ich danke den Initiatoren der Gedenkaktion sowie den Paten der Stolpersteine, die einen wichtigen Beitrag dafür leisten, der leidvollen Vergangenheit einen Ort des Erinnerns in unserem unmittelbaren Lebensumfeld zu geben“, sagte Kultursenatorin Karin von Welck. Vor zehn Jahren rief der Künstler Günter Demnig die Aktion ins Leben. Inzwischen erinnern mehr als 11000 Messingtafeln an die Opfer des NS-Regimes. In Hamburg wurden bisher rund 1700 Steine verlegt.