Tod einer Patientin - Schönheitschirurg steht wieder vor Gericht

Nach dem Tod einer Patientin in der Folge einer kosmetischen Nasenoperation muss sich ein Schönheitschirurg von Mittwoch an vor dem Hamburger Landgericht verantworten. Die Anklage wirft ihm Körperverletzung mit Todesfolge vor. Der 45-jährige Mediziner, der schon in anderen Prozessen wegen ärztlicher Kunstfehler und Betruges verurteilt worden war, soll den Tod der jungen Frau im Dezember 2005 durch Unachtsamkeit bei der Betäubung verursacht haben. In den bisherigen Verfahren hat sich der Arzt stets in mehrstündigen Erklärungen als Opfer widriger Umstände und unschuldig Verfolgter dargestellt.