NABU warnt vor dramatischen Schäden durch weitere Elbvertiefung

Der Naturschutzbund NABU hat angesichts der geplanten Elbvertiefung vor dramatischen Umweltschäden gewarnt und seine Ablehnung des Projekts bekräftigt. Durch den Ausbau der Fahrrinne werde der Fluss ökologisch weiter zerstört und verkomme zu einem reinen Wirtschaftskanal, sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke am Montag in Hamburg. Nach dem Willen des Hamburger Senats und der Bundesregierung soll die Unterelbe bis 2009 ausgebaggert werden. An diesem Mittwoch beginnt das Planfeststellungsverfahren für das Projekt. Mit einer Fackel-Kette hatten am Sonntagabend mehrere tausend Menschen gegen die geplante Elbvertiefung protestiert.