Hamburg schiebt Straftäter ab

Die Hansestadt hat im Februar 2007 neun Männer und eine Frau in ihre Heimatländer abgeschoben, drei von ihnen nach Polen und zwei in die Türkei. Weitere Abschiebungen erfolgten nach Thailand, Estland, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und in den Kosovo. Die straffälligen Ausländer sind insgesamt zu 58 Jahren und 6 Monaten Haft verurteilt worden, was einer durchschnittlichen Verurteilung von knapp sechs Jahren Haft entspricht. Die Vorwürfe gegen die Verurteilten reichen von von Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte über Hehlerei bis hin zu bandenmäßigem Handel mit Betäubungsmitteln.