WWF-Umweltschützer gegen Sedimentfalle in der Elbe

Die Umweltschutzorganisation WWF hat gegen den Bau einer Sedimentfalle in der Elbe protestiert. Der Plan der Hamburger Hafenbehörde Port Authority (HPA) sei eine Teilvertiefung der Elbe und bedürfe daher einer Umweltverträglichkeitsprüfung, kritisierte Beatrice Claus vom WWF am Dienstag. Einen Tag zuvor hatte die HPA angekündigt, bei Wedel eine zwei Meter tiefe Schwelle in die Fahrrinne der Elbe zu baggern. Dort sollen sich Schwebstoffe absetzen, damit sie nicht in den Hafen gelangen. Seit der Vertiefung 1999 haben sich die Schlickmengen im Hafen deutlich erhöht. Der WWF bewertet das Vorhaben der HPA als „klaren Rechtsbruch“.