Kein Lärmschutz für Seevetal

Nach der Sanierung der Bahnstrecke von Buchholz nach Hamburg ist die Gemeinde Seevetal mit ihrer Forderung nach zusätzlichem Schallschutz vor Gericht gescheitert. Die Deutsche Bahn müsse die Kosten für einen von der Gemeinde bereits errichteten Lärmschutzwall nicht übernehmen, da es nach der Erneuerung von Gleisen und Oberleitung keine hörbare Lärmzunahme gegeben habe, entschied das Lüneburger Oberverwaltungsgericht in einem am Montag veröffentlichten Urteil. Mit dem Schutzwall will Seevetal die Bewohner eines geplanten Wohngebiets vor Eisenbahnlärm schützen.