Buhs und Bravos für "Rheingold"-Premiere

Mit überraschend ironischen Pointen hat Opernintendantin Simone Young mit dem „Rheingold“ ihren neuen Hamburger „Ring“-Zyklus begonnen. Das Echo auf Claus Guths weite Strecken spannungsvolle Inszenierung war beim Premierenpublikum am Sonntagabend in der Staatsoper geteilt. Nach zweieinhalb Stunden gab es Buhs und Bravos für das Regieteam. Stark gefeiert wurde Simone Young am Pult der Philharmoniker, die das Intrigengeschehen sehr griffig vorantrieb. Besonders viel Beifall bei den Sängern erhielten Wolfgang Koch als Alberich, Peter Galliard als Loge und Falk Struckmann als Wotan.