Orkantief "Emma" im Norden glimpflicher verlaufen als erwartet

Das Orkantief „Emma“ ist in Hamburg und Schleswig-Holstein glimpflicher verlaufen als zunächst erwartet. Nach Angaben der Lagedienste der Polizei gab es keine größeren Sturmschäden. „Der Norden ist weitgehend verschont worden“, sagte eine Polizeisprecherin in Hamburg. Schon in der Nacht zum Sonnabend waren die Feuerwehren im Norden ausgerückt, um die ersten Sturmschäden zu beseitigen. Ein Hamburger Feuerwehrsprecher bilanzierte gestern rund 400 Einsätze; in Schleswig-Holstein waren die Feuerwehren etwa 540 Mal unterwegs. Meist waren es entwurzelte oder abgeknickte Bäume, die von den Straßen geräumt werden mussten. An der Westküste und im Hamburger Hafen kam es am Samstagabend zu einer Sturmflut.