Wohnmobilfahrer in Seenot - Wellen setzen Fahrzeug in Bewegung

Beim sturmbedingten Hochwasser in der Elbe ist am Mittwoch der Fahrer eines Wohnmobils in Seenot geraten. Der 50-Jährige stellte nach Polizeiangaben vom Donnerstag sein Fahrzeug auf einem Anleger in Stade ab, um zu schlafen. Am Morgen sei er dann durch schlagende Wellen und die Bewegungen seines Wohnmobils geweckt worden. Der Anleger stand völlig unter Wasser. Weil die Elektronik ausgefallen war, ließ sich das Fahrzeug nicht mehr starten. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Havaristen schließlich an den Haken nehmen und ins Trockene ziehen. Schiffe auf der Elbe mussten während der Rettungsaktion kurzfristig langsamer fahren.

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