FDP macht CDU mitverantwortlich für Scheitern bei Wahl

Die Hamburger FDP hat die historisch niedrige Wahlbeteiligung bei der Wahl am Sonntag und das fehlende Bekenntnis der CDU zu einer gemeinsamen Koalition für ihr schlechtes Abschneiden verantwortlich gemacht. Landeschef Hinnerk Fock führte am Mittwoch als weitere Gründe für das Ergebnis von 4,8 Prozent an, dass entgegen den Gepflogenheiten kurz vor der Wahl Umfragen veröffentlicht wurden, die die FDP nur bei vier Prozent sahen. Das habe viele Wähler veranlasst, „der CDU direkt ihre Stimme zu geben“. Der Partei fehlten nach eigenen Angaben am Ende 1904 Wählerstimmen für den Einzug in die Bürgerschaft. Seit 2004 ist die FDP dort nicht mehr vertreten.