Mülltonne als Wahlurne - Wahl erfordert riesigen Aufwand

Hamburgs Wähler werfen in zwei Wochen bei der Wahl ihre Stimme in eine Mülltonne. Das neue Wahlrecht und die parallel stattfindende Wahl der Bezirksversammlungen bringt es mit sich, dass ein einzelner Wähler mit Stimmzetteln und umfangreichen Erklärungen bis zu 64 Seiten in die Urne schmeißen wird. In einer Speditionshalle stehen derzeit tausende rot-weiße Hamburg-Tonnen, die ein Volumen von 240 Litern haben, wie Mülltonnen aussehen und am Abend nach der Wahl prall gefüllt mit Stimmzetteln 110 Kilo schwer sein werden. Im Drei- Schicht-Betrieb werden ab Montag 78 Arbeiter die grünen, blauen, gelben und rosafarbenen Stimmzettelhefte für die beiden Wahlen am 24. Februar packen.