Polizei will Beschwerde gegen Entscheidung zu Demo einlegen

Nach einer Gerichtsentscheidung zur Änderung der Marschroute für eine geplante Großdemonstration am Samstag in Hamburg will die Polizei Beschwerde einlegen. Das kündigte Polizeisprecher Andreas Schöpflin am Freitag in Hamburg an. Das Verwaltungsgericht hatte den Antrag der Demo-Organisatoren abgelehnt, den Protestzug von mehreren tausend Menschen gegen staatliche Kontrolle durch die stark besuchten Einkaufsstraßen Hamburgs laufen zu lassen. Das Gericht änderte dabei aber auch die von der Polizei festgelegte Route. Die Demo-Anmelder wollten den Kompromiss akzeptieren. Die Polizei befürchtet Krawalle bei der Demo.