Brandstiftungen in Lurup - Jugendstrafe und Freispruch

Im Prozess um eine Serie von Brandstiftungen in Lurup, in deren Folge eine Frau ums Leben gekommen war, hat das Hamburger Landgericht einen geständigen 17-Jährigen zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Ein als Haupttäter verdächtigter 18-Jähriger sei aus Mangel an Beweisen freigesprochen worden, teilte die Gerichtspressestelle am Mittwoch in Hamburg mit. Die beiden Jugendlichen waren angeklagt, in der Nacht zum 26. Mai vier Brände gelegt zu haben. Eine 58 Jahre alte Frau erlitt bei einem Sprung aus einem brennenden Reihenhaus so schwere Verletzungen, dass sie später im Krankenhaus starb.