Völkerkundemuseum: Chinesische Behörden bestätigen Fälschungsverdacht

Die Terrakotta-Soldaten im Völkerkundemuseum sind nach amtlicher chinesischer Einschätzung vermutlich unecht. Die zuständigen Behörden in Peking und Xi'an berichteten heute, weder eine Ausstellung in Hamburg noch eine Ausfuhr der 2200 Jahre alten Tonkriegern aus dem Grab des ersten chinesischen Kaisers (259 bis 210 v. Chr.) nach Deutschland genehmigt zu haben, obwohl dies vorgeschrieben wäre. Das staatliche Amt für die Verwaltung von Kulturgütern in Peking schloss daraus, dass es sich bei den Exponaten um illegale Kopien handeln müsse: „Hier scheint es ein Problem mit dem Schutz von Urheberrechten zu geben.“