Hamburg hofft auf Unterstützung für geplantes Scientology-Verbot

Innensenator Udo Nagel hofft auf die breite Unterstützung seiner Länder-Kollegen für ein Verbot der Scientology-Organisation. Es sei aber ein Problem, dass Scientology nicht in jedem Bundesland eine Dependance habe, sagte der Sprecher der Innenbehörde, Reinhard Fallak. Wo Scientology vertreten sei, gebe es Unterstützung. Nagel will am Donnerstag bei der Innenministerkonferenz der Länder den Antrag einbringen, Scientology wegen „verfassungsfeindlicher Tendenzen“ auf Basis des Vereinsrechts zu verbieten. Ein Versuch über das Strafrecht war 1997 gescheitert.